- RICTOR stellt die X4-Air-Mobility-Pod vor – kein Pilotenschein erforderlich
- AOTOS und Gyroor präsentieren persönliche Mobilitätslösungen der nächsten Generation
- Das CES-2026-Line-up von Navee: schnelle E-Scooter, KI-Golfcart und Wasserflugzeug
- JATCO und HODAKA stellen ein Prototyp-E-Bike mit elektrischer Unterstützung und JATCO-Antriebseinheit vor
- Tensor präsentiert das weltweit erste persönliche Robocar
- Autovoltek zielt mit dem KI-gestützten ChargeRobot auf freihändiges Laden von Elektrofahrzeugen zu Hause ab
- Die CES-2026-Botschaft von Microsoft: Mit Azure und KI Fahrzeuge schneller entwickeln
- GWM stellt KI-Modelle, intelligente Cockpits und Hybridarchitekturen in den Mittelpunkt seines CES-Auftritts
- Innoviz treibt Sensorfusion, Edge-KI und Wahrnehmungs-Workflows voran
- Die Volkswagen Group setzt ab 2027 auf Qualcomm Snapdragon zur Stromversorgung der nächsten SDV-Generation
- ProLogium und FEV signalisieren, dass Festkörperbatterien der OEM-Reife näherkommen
- Autolink arbeitet mit TATA Elxsi und ReinOCS an der SDV-Entwicklung und stärkt die Deep-Fusion-Architektur
- John Deere präsentiert Erntetechnologien der nächsten Generation
- AUTOCRYPT stellt Fahrzeuglösungen der nächsten Generation vor
- DXC führt die nächste Generation der Automotive-Softwareplattform AMBER ein
- Texas Instruments beschleunigt den Übergang zu autonomen Fahrzeugen mit einem erweiterten Automotive-Portfolio
- Foresight präsentiert V2X-Technologien für die Verkehrssicherheit
- Dirac zeigt softwaredefinierte Audio-Technologien für den Automobilbereich
- Voyant Photonics stellt die Solid-State-4D-FMCW-LiDAR-Plattform Helium vor
- Garmin führt Unified Cabin 2026 ein
- Der Automotive-taugliche Weitwinkel-Dotprojektor von trinamiX ermöglicht komfortable Gesundheits- und Sicherheitsfunktionen
Unsere Day-3-Berichterstattung zur CES 2026 im Automobilsegment verlagert den Fokus von der Software-Skalierung (Media-Days-Berichterstattung), der Bewegung hin zu SDV-Grundlagen (Day 1) und der Produktisierung (Day 2) auf aufkommende, innovative Technologien, die die Zukunft der urbanen Mobilität neu gestalten. Die nachfolgenden Ankündigungen gehen über etablierte Automobil- und Zweiradhersteller hinaus und beleuchten Entwicklungen über verschiedene Mobilitätslösungen hinweg, darunter eVTOL, elektrische, persönliche Mobilität und Robocars sowie KI-gestützte Produkte und Technologien, die diese intelligenter und benutzerfreundlicher machen sollen. Die Liste umfasst zudem einige sonstige, besonders hervorstechende Ankündigungen, die kaum zu übersehen sind.
RICTOR stellt die X4 Air-Mobility-Pod vor – kein Pilotenschein erforderlich
Während der CES 2026 brachte RICTOR offiziell die X4 auf den Markt, das weltweit erste ultraleichte eVTOL nach dem Prinzip „Hop-on-and-Take-off“. Die X4 erfüllt die Vorschriften der Federal Aviation Administration (FAA) Part 103 und zählt damit zu den wenigen bemannten Luftfahrzeugen weltweit, die ohne Pilotenschein betrieben werden dürfen. Angetrieben wird die X4 von einem semi-festen Festkörperbatteriepaket mit dualem Batterie-Redundanzdesign. Das Air-Mobility-Pod unterstützt sowohl vorab geplante Routen als auch einen manuellen Steuerungsmodus. RICTOR plant, mit der Auslieferung der X4 im zweiten Quartal 2026 zu beginnen, zu einem Preis von 39.900 US-Dollar. Die X4 positioniert sich als direkte Herausforderung für Wettbewerber wie Jetson One, dessen Preis bei über 120.000 US-Dollar liegt. Mit einem Preis von unter 40.000 US-Dollar und dem Wegfall der Pilotenscheinpflicht zielt RICTOR darauf ab, den persönlichen Flug von einem Hobby für Milliardäre zu einem High-End-Konsumentenprodukt zu machen – vergleichbar mit der Art und Weise, wie DJI den Markt für Kameradrohnen revolutionierte.

Quelle: RICTOR
AOTOS und Gyroor präsentieren persönliche Mobilitätslösungen der nächsten Generation
AOTOS und Gyroor präsentierten kompakte, faltbare, fahrbare Koffer, die für eine nahtlose Fortbewegung in Flughäfen optimiert sind. Nutzer ziehen lediglich den Lenker heraus, setzen sich und beschleunigen, um mühelos durch Terminals zu gleiten. Die Koffermodelle von AOTOS werden zu Preisen unter 500 US-Dollar angeboten, während Gyroor vergleichbare Varianten für rund 299 US-Dollar anbietet. Gyroor hob zudem seine Elektroroller und Trikes hervor, die auf eine breitere urbane Mobilität abzielen.
Mit dem fortschreitenden technologischen Fortschritt sind in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere innovative Reiselösungen entstanden.

Quelle: Gyroor
Das CES-2026-Line-up von Navee: schnelle E-Scooter, KI-Golfcart und Wasserflugzeug
Auf der CES 2026 nutzte Navee die Gelegenheit, seine Präsenz im Bereich smarter Mobilität über klassische E-Scooter hinaus auszuweiten. Das Unternehmen stellte den leistungsstarken Elektroroller UT5 Ultra X vor, der sich durch schnelle Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von nahezu 43 mph auszeichnete, sowie ein KI-gestütztes Golfcart mit automatisierter Navigation. Das CES-Line-up unterstrich zudem Navees Ambitionen im Bereich Outdoor- und Lifestyle-Mobilität und umfasste All-Terrain-Modelle sowie sogar ein konzeptionelles elektrisches Wasserflugzeug. Dies spiegelt eine umfassendere Strategie wider, die über urbane Mikromobilität hinausgeht und auf vielfältige Mobilitätserlebnisse abzielt.

Quelle: Navee
JATCO und HODAKA stellen ein Prototyp-E-Bike mit elektrischer Unterstützung und JATCO-Antriebseinheit vor
Auf der CES 2026 kündigte JATCO einen bedeutenden strategischen Wandel an und erweiterte sein Geschäftsfeld über traditionelle Automobilgetriebe hinaus in Richtung elektrischer Mikromobilität. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung eines Prototyps eines elektrisch unterstützten Fahrrads, der in Zusammenarbeit mit HODAKA entwickelt wurde. Das E-Bike ist mit einer kompakten 2-in-1-Antriebseinheit ausgestattet, die einen Elektromotor und ein Mehrganggetriebe in einem einzigen System vereint. Damit werden JATCOs 50-jährige Erfahrung im Bereich Getriebetechnologie und HODAKAs langjährige Expertise in der Fahrradherstellung zusammengeführt, mit dem Ziel, ein gleichmäßigeres und effizienteres Fahrerlebnis zu bieten. Zusätzlich zum E-Bike präsentierte JATCO einen drehmomentstarken Zweigang-In-Wheel-Motor für Elektroroller, der für den alltäglichen Einsatz im urbanen Umfeld konzipiert ist.

Quelle: JATCO
Tensor stellt das weltweit erste persönliche Robocar vor
Auf der CES 2026 feierte das Silicon-Valley-Startup Tensor das offizielle Debüt seines persönlichen Robocars – eines wegweisenden Fahrzeugs, das als weltweit erstes Level-4-Autonomiefahrzeug für privaten Besitz und nicht für Ride-Hailing-Flotten positioniert ist. Angetrieben von einem NVIDIA-basierten Supercomputer mit einer Rechenleistung von über 8.000 TOPS verfügt das Robocar über einen vertikal integrierten KI-Stack, der an die menschliche Kognition angelehnt ist und die Navigation in komplexen Umgebungen wie Nebel und starkem Regen ermöglicht. Die herausragende Innovation des Fahrzeugs ist ein serienreifes, faltbares Lenkrad sowie einziehbare Pedale, die gemeinsam mit Autoliv entwickelt wurden. Im autonomen Modus ziehen sich diese Komponenten vollständig zurück und verwandeln den Innenraum in einen großzügigen Wohnbereich mit verschiebbarem Display. Ausgestattet mit einem umfangreichen Sensorsystem, darunter fünf LiDARs und 37 Kameras, ist das Robocar für den Produktionsstart Ende 2026 vorgesehen und richtet sich an Märkte in den USA, der EU und dem Nahen Osten.

Quelle: Tensor
Autovoltek zielt mit dem KI-gestützten ChargeRobot auf freihändiges Laden von Elektrofahrzeugen zu Hause ab
Autovoltek ist ein EV-Ladetechnologie-Startup, das sich darauf konzentriert, das tägliche Laden von Elektrofahrzeugen durch robotergestützte Lösungen für den Heimgebrauch zu vereinfachen. Das Unternehmen hob ChargeRobot hervor, ein automatisiertes Heimladesystem für Elektrofahrzeuge von Tesla, das die tägliche manuelle Handhabung des Ein- und Aussteckens überflüssig macht. Der fahrbare Roboter nutzt KI und Computer Vision, um den Ladeanschluss zu lokalisieren, zu öffnen und das Kabel automatisch anzuschließen, ohne dass präzises Einparken erforderlich ist. Das System arbeitet mit einem bestehenden Tesla-Wallcharger zusammen, folgt einem voreingestellten Ladezeitplan und ist zu einem Preis von rund 1.888 US-Dollar positioniert. Autovoltek plant zudem, die Unterstützung auf weitere EV-Ladestandards auszuweiten.

Quelle: Autovoltek
Microsoft’s CES-2026-Botschaft: Mit Azure und KI Fahrzeuge schneller entwickeln
Auf der CES 2026 erläuterte Microsoft eine einfache Grundidee: Fahrzeuge entwickeln sich zu Softwareprodukten, und Software erfordert leistungsfähige Cloud-Werkzeuge. Dabei hob das Unternehmen Azure als Plattform hervor, auf der Automobilhersteller groß angelegte Simulationen durchführen, Code schneller entwickeln und testen sowie komplexe SDV-Programme mit erhöhter Sicherheit und Skalierbarkeit verwalten können. Microsoft nutzte zudem Partner, um diese Vision greifbar zu machen – darunter AMD und Siemens für virtuelles Engineering auf Azure, ETAS für cloudbasierte Kalibrierungstools sowie Renesas für eine SDV-Entwicklungsumgebung, die CI/CD-Workflows im Stil von GitHub nutzt. Im Fahrzeug selbst verwies Microsoft auf das neue KI-Cockpit von Bosch, die „AI Extension Platform“ (mit NVIDIA DRIVE Orin) sowie auf den hybriden In-Car-/Connected-Sprachassistenten von Cerence, der darauf abzielt, Produktivitätsfunktionen sicherer ins Cockpit zu bringen.

Quelle: Microsoft
GWM stellt KI-Modelle, intelligente Cockpits und Hybridarchitekturen in den Mittelpunkt seines CES-Auftritts
Great Wall Motor stellte seine Technologie-Roadmap vor und legte dabei einen starken Fokus auf intelligentes Fahren und Smart-Cockpit-Systeme. GWM präsentierte ASL 2.0, ein KI-Großmodell der nächsten Generation mit der Bezeichnung „Agent of Space & Language“, sowie die selbst entwickelte elektronische Architektur Coffee EEA 4.0. Das ASL-2.0-Konzept ähnelt einem intelligenten Assistenten im Stil von Grok und ist darauf ausgelegt, nahtlos neben ADAS-Funktionen zu arbeiten. Ergänzend zu diesem KI-Schwerpunkt stellte GWM grundlegende Antriebstechnologien vor, darunter die Hi4-Z-Hybridarchitektur, semi-feste Festkörperbatterien, Wasserstoff-Brennstoffzellenantriebe sowie einen V8-Motor, und skizzierte damit eine Mehrpfad-Strategie zur Sicherung globaler Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus zeigte das Unternehmen ein breites Portfolio an Fahrzeugen und Technologien, darunter den Wey Alpine 9 MPV, den Wey Lanshan Intelligent Advanced Edition SUV, den Tank 500 Hi4-T Smart Edition sowie auch Motorräder. Diese groß angelegte Präsenz unterstreicht die wachsende internationale Reichweite von GWM, wobei Auslandsmärkte inzwischen mehr als 40 % des gesamten Absatzvolumens ausmachen.
Der Vorsitzende von GWM, Wei Jianjun, bekräftigte das Engagement des Unternehmens für eine „Ecosystem Go-Global“-Strategie, die die Ausweitung der Auslandsfertigung, den Aufbau lokalisierter F&E-Zentren sowie eine tiefere Integration in regionale Märkte umfasst. CTO Wu Huixiao nahm persönlich teil und hielt sämtliche Bühnenpräsentationen auf Englisch, was GWM’s Bestreben unterstrich, sich als globaler, technologiegetriebener Automobilhersteller zu positionieren.

Quelle: Great Wall Motor
Innoviz treibt Sensorfusion, Edge-KI und Wahrnehmungs-Workflows voran
Auf der CES 2026 kündigte Innoviz Technologies drei zentrale Entwicklungen an, die sein LiDAR- und Wahrnehmungsökosystem erweitern. Das Unternehmen stellte den ersten vollständig farbigen 3D-LiDAR InnovizThree mit integrierter RGB-Kamera vor sowie ein kompaktes Sensorfusionsmodul, das die OEM-Integration hinter der Windschutzscheibe vereinfacht und neue Anwendungsfälle wie Drohnen und Robotik ermöglicht. Darüber hinaus präsentierte Innoviz InnovizSMARTer, eine LiDAR-Lösung in Kombination mit NVIDIA’s Jetson Orin Nano für Edge-Computing, die den Bedarf an Datenübertragung reduziert und skalierbare, drahtlose 3D-Wahrnehmung für Smart-Infrastructure-Anwendungen wie Smart Cities und Sicherheitssysteme ermöglicht. Parallel dazu gab Innoviz eine strategische Partnerschaft mit Vueron Technology bekannt, um Innoviz-LiDAR-Daten in Vuerons cloudbasierte KI-Plattform zu integrieren und so die automatisierte Annotation, das Training und die Validierung von Wahrnehmungsmodellen für Automotive- und Infrastruktur-KI-Workloads zu beschleunigen.

Quelle: Counterpoint and Innoviz Technologies
Die Volkswagen Group setzt ab 2027 auf Qualcomm Snapdragon zur Umsetzung der nächsten Generation softwaredefinierter Fahrzeuge
Die Volkswagen Group und Qualcomm Technologies gaben eine Absichtserklärung (Letter of Intent) für eine langfristige strategische Liefervereinbarung bekannt, mit der Volkswagens SDV-Architektur der nächsten Generation mit Lösungen aus dem Snapdragon Digital Chassis betrieben werden soll. Im Rahmen der geplanten Vereinbarung würde Qualcomm ab 2027 zum primären Technologieanbieter für Hochleistungs-Infotainment- und Konnektivitäts-SoCs für neu startende Fahrzeuge von Volkswagen. Die Zusammenarbeit unterstützt zudem Volkswagens zonale SDV-Architektur für westliche Märkte, die im Rahmen des Joint Ventures mit Rivian Automotive entwickelt wurde. Die Snapdragon Cockpit Platform ermöglicht immersive, KI-gestützte digitale Erlebnisse, OTA-Updates und skalierbares Infotainment in künftigen Elektrofahrzeugen auf Basis von Volkswagens Scalable Systems Platform, einschließlich des ID.EVERY1.
Die Partnerschaft erstreckt sich auch auf automatisiertes Fahren. Qualcomm arbeitet bereits mit der Automated Driving Alliance von Volkswagen Group zusammen, die von CARIAD und Bosch gegründet wurde, um Snapdragon Ride Elite für KI-basierte, hochautomatisierte Fahrsysteme mit extrem niedriger Latenz und Echtzeit-Entscheidungsfindung zu nutzen.
Darüber hinaus plant die Volkswagen Group, Snapdragon 5G Modem-RF- sowie V2X-Technologien zu integrieren, um Hochgeschwindigkeitskonnektivität und V2X-Kommunikation zu ermöglichen. Insgesamt stärkt die Vereinbarung Volkswagens Strategie, die Halbleiterbeschaffung zu konsolidieren und die Integration von KI und Software zu beschleunigen, und versetzt das Unternehmen in die Lage, skalierbare, zukunftssichere Mobilitätslösungen über sein globales Fahrzeugportfolio hinweg bereitzustellen.

Quelle: Volkswagen and Qualcomm
ProLogium und FEV signalisieren, dass Festkörperbatterien sich OEM-reifen EV-Plattformen annähern
ProLogium Technology arbeitete mit der FEV Group zusammen, um ein Festkörperbatteriemodul der nächsten Generation zu präsentieren, was stetige Fortschritte in Richtung realer Automobilanwendungen signalisiert. Die Batterie basiert auf der vollständig anorganischen, keramischen Festkörper-Lithiumtechnologie von ProLogium, die im Vergleich zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien eine höhere Energiedichte, verbesserte Sicherheit, schnelleres Laden und eine bessere thermische Stabilität bietet. Ein zentrales Erkenntnis für OEMs ist die Bedeutung von Designflexibilität. In einer Konfiguration mit maximaler Reichweite kann die Batterie innerhalb derselben Fahrzeugverpackung eine Reichweite von bis zu 1.000 km ermöglichen und adressiert damit direkt die Reichweitenangst bei Premium-Elektrofahrzeugen. Alternativ kann eine Konfiguration mit maximalem Leichtbau die gleiche Reichweite mit einer kleineren Batterie erzielen, das Fahrzeuggewicht um bis zu 300 kg reduzieren und dadurch die Beschleunigung verbessern, eine höhere Energieeffizienz gewährleisten und die Gesamtkosten der Batterie senken.
Wichtig ist, dass das Festkörpermodul bei entsprechendem Systemdesign und einer geeigneten Ladestrategie innerhalb von nur 4–6 Minuten eine Ladung von 60–80 % erreichen kann, während gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards eingehalten werden. Durch die vollständige Transparenz des gesamten Produktionsprozesses von Beginn an unterstreichen ProLogium und FEV Group, dass Festkörperbatterien den Laborstatus hinter sich lassen und sich in Richtung skalierbarer, massenproduktionsfähiger EV-Lösungen bewegen, die das elektrische Langstreckenfahren grundlegend verändern können. Dies wird zusätzlich durch ProLogiums Pläne zum Bau einer Gigafactory in Dunkirk untermauert, was die Bereitschaft zur Großserienfertigung signalisiert und das europäische Elektrofahrzeug-Ökosystem stärkt.

Quelle: FEV Group
Autolink arbeitet mit TATA Elxsi und ReinOCS bei der SDV-Entwicklung zusammen und stärkt die Deep-Fusion-Architektur
Autolink und TATA Elxsi haben eine Partnerschaft geschlossen, um die Einführung von SDVs für globale OEMs zu beschleunigen, mit Schwerpunkt auf zentralisierten Smart-Cockpit- und ADAS-Lösungen. Die AVENIR-Suite von TATA Elxsi ist darauf ausgelegt, ein skalierbares und flexibles Software-Service-Framework bereitzustellen, das sowohl cloud-native Entwicklung als auch die Bereitstellung auf Edge-Plattformen unterstützt. Diese Zusammenarbeit kann die SDV-Entwicklung für globale OEMs durch schnellere, intelligentere und kosteneffiziente Lösungen vorantreiben.
Die Autolink Deep-Fusion-Elektro-/Elektronikarchitektur integriert die optische Kommunikationslösung von ReinOCS, um schnelle Entscheidungsfindung und Fahrzeugsteuerung zu ermöglichen. Die optische Lösung von ReinOCS erlaubt eine verlustfreie 8K-UHD-Videoübertragung mit 60 Hz und unterstützt sämtliche Displays im Fahrzeug. Die Auslegung ist ausreichend robust, um extremen Umweltbedingungen standzuhalten, einschließlich Temperaturbereichen von –40 °C bis 85 °C.

Quelle: PR Newswire
John Deere präsentiert Erntetechnologien der nächsten Generation
Auf der CES 2026 präsentierte John Deere den Mähdrescher X9 1100 und hob dabei seine Automatisierung der nächsten Generation sowie Funktionen für die Präzisionslandwirtschaft hervor. Ausgestattet mit Stereokameras, GNSS-Führung, KI-gestützter Harvest-Settings-Automation und Predictive-Ground-Speed-Automation passt der X9 1100 Geschwindigkeit und Verarbeitungsparameter in Echtzeit an, um die Effizienz zu maximieren und die Kornqualität zu erhalten. Der Mähdrescher kann sehr große Erntemengen mit hoher Präzision verarbeiten, und die Integration mit dem John Deere Operations Center ermöglicht Fernüberwachung und datenbasierte Entscheidungsfindung, was Deeres Fokus auf intelligentere, effizientere und technologiegetriebene Ernteprozesse widerspiegelt.

Quelle: John Deere
AUTOCRYPT stellt Fahrzeuglösungen der nächsten Generation vor
Auf der CES 2026 präsentierte AUTOCRYPT seine Fahrzeug-Cybersicherheitslösungen der nächsten Generation mit Fokus auf den Schutz vernetzter Fahrzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Das Unternehmen führt Automotive-CIS (Cybersecurity Infrastructure Standard) als globalen Referenzmaßstab für Fahrzeugsicherheit ein und baut dabei auf seiner bestehenden Software-Sicherheitsinfrastruktur auf. AUTOCRYPT demonstriert ein vollständiges End-to-End-Schlüsselmanagementsystem für Fahrzeuge, das digitale Zugangsdaten schützt und die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Nutzer absichert. Darüber hinaus gewährleistet die Lösung die Sicherheit vernetzter Mobilität für Digital Key, V2X-Kommunikation und Plug-&-Charge-(PnC)-Prozesse. Ergänzend hebt AUTOCRYPT Lifecycle-Sicherheitslösungen mit Risikobewertung und automatisierten Tests hervor, um die Widerstandsfähigkeit über Entwicklung und Produktion hinweg zu stärken. Diese Angebote unterstützen OEMs und Zulieferer dabei, globale Sicherheitsstandards im Automobilbereich zu erfüllen und den wachsenden Sicherheitsanforderungen softwaredefinierter und vernetzter Fahrzeuge gerecht zu werden.

Quelle: AUTOCRYPT
DXC führt die Automotive-Softwareplattform der nächsten Generation AMBER ein
DXC Technology hat seine Automotive-Softwareplattform der nächsten Generation AMBER vorgestellt, um zu vereinfachen, wie Automobilhersteller In-Vehicle-Software entwickeln, integrieren und verwalten. AMBER wurde von DXC Luxoft entwickelt und vereint digitales Cockpit, Infotainment, Fahrzeug-HMI, Middleware und Cloud-Integration in einer einzigen modularen Plattform. Die Lösung unterstützt Android Automotive, Multi-OS-Umgebungen sowie serviceorientierte Architekturen und ermöglicht OEMs die Wiederverwendung von Software über verschiedene Fahrzeugmodelle und Hardwarekonfigurationen hinweg. Die Plattform umfasst vorintegrierte Funktionen für Konnektivität, Over-the-Air-Updates, Cybersicherheit, funktionale Sicherheit und Lifecycle-Management, wodurch Komplexität und Integrationsaufwand reduziert werden. AMBER unterstützt zudem die Integration von Drittanbieteranwendungen sowie standardisierte Software-Bausteine, um Entwicklung und Validierung zu beschleunigen. Mit Blick nach vorn ist die Plattform darauf ausgelegt, softwaredefinierte und vernetzte Fahrzeuge zu unterstützen, bei denen häufige Updates, skalierbare digitale Services und schnellere Entwicklungszyklen entscheidend sind.

Quelle: DXC
Texas Instruments beschleunigt den Übergang zu autonomen Fahrzeugen mit einem erweiterten Portfolio
Auf der CES 2026 kündigte Texas Instruments (TI) eine deutliche Erweiterung seines Automotive-Halbleiterportfolios an, die den Übergang zu SDVs und höheren Automatisierungsstufen beschleunigen soll. Herzstück der Ankündigung ist die TDA5 SoC-Familie, eine hochskalierbare SoC-Serie, die Edge-KI-Leistung von 10 bis 1.200 TOPS bietet. Durch die Integration einer neuen proprietären Neural Processing Unit (NPU) sowie eines chiplet-fähigen Designs ermöglichen diese Prozessoren Automobilherstellern, mit einer einheitlichen Hardwarearchitektur über ihre gesamte Fahrzeugflotte hinweg Funktionen von grundlegenden Sicherheitsmerkmalen bis hin zu hochautomatisiertem Fahren nach SAE Level 3 umzusetzen.
Zur Ergänzung dieser Rechenleistung stellte Texas Instruments den AWR2188 vor, den branchenweit ersten Single-Chip-4D-Imaging-Radar-Transceiver mit acht Sende- und acht Empfangskanälen. Dieses Bauteil verbessert die Umgebungswahrnehmung deutlich, indem es Objekte in Entfernungen von über 350 Metern erkennt, und vereinfacht zugleich das Systemdesign, da komplexe kaskadierte Radarkonfigurationen entfallen. Darüber hinaus erleichtert der neue DP83TD555J-Q1 Ethernet-PHY den Übergang zu zentralisierten Fahrzeugarchitekturen, indem er die 10BASE-T1S-Ethernet-Konnektivität bis zu Edge-Knoten erweitert und so Verkabelungskomplexität und Kosten reduziert.

Quelle: Texas Instruments
Foresight präsentiert V2X-Technologien zur Verkehrssicherheit
Foresight Autonomous Holdings präsentierte über seine Tochtergesellschaft Eye-Net Mobile eine neue Vehicle-to-Everything-(V2X)-Kollisionsvermeidungstechnologie mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit in Städten zu verbessern. Das System nutzt bestehende 4G- und 5G-Mobilfunknetze und fungiert wie ein virtueller Sensor. Es kann Fahrer in Echtzeit vor Gefahren warnen, die sie nicht sehen können, etwa vor Fußgängern hinter einer unübersichtlichen Ecke oder vor Fahrzeugen, die sich aus einer verdeckten Kreuzung nähern. Ein Alleinstellungsmerkmal dieser Technologie ist die Vernetzung von Fahrzeugen mit Fußgängern und Radfahrern über Smartphones, wodurch besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer geschützt werden. Da die Lösung softwarebasiert und kommerziell einsatzbereit ist, lässt sie sich schnell skalieren und schließt Sicherheitslücken, die kamera- und LiDAR-basierte Systeme häufig nicht abdecken.

Quelle: Eye Net
Dirac präsentiert softwaredefinierte Audio-Technologien für den Automobilbereich
Dirac stellte seine neuesten softwaredefinierten Automotive-Audiotechnologien vor und demonstrierte, wie intelligente Klangverarbeitung das Hörerlebnis im Fahrzeug verändern kann. Auf der CES 2026 präsentierte Dirac seine AudioIQ-Optimierungssuite sowie die räumliche Audio-Engine Dirac Dimensions gemeinsam mit Audio Foundry und Pioneer.
Am Stand von Audio Foundry schloss sich Dirac mit Tymphany und weiteren Partnern zusammen, um ein Konzeptsystem zu präsentieren, das in einen neu entwickelten Karma Revero integriert wurde. Das System stellt langjährige Annahmen zur Lautsprecherplatzierung im Innenraum infrage und umfasst kopfstützenmontierte Lautsprecher für Near-Field-Klarheit, ein konzeptionelles Woofer-System mit Auslegung auf Full-Range-Performance sowie zusätzliche experimentelle Positionen, die traditionelle Fahrzeuglayouts bewusst aufbrechen. Mit der intelligenten Impulsantwortkorrektur und der Mixed-Phase-Abstimmung von AudioIQ stellt Dirac sicher, dass alle Lautsprecher unabhängig von ihrer Position als einheitliches, referenzfähiges System arbeiten. Dirac Dimensions Infinity erweitert anschließend herkömmliche Stereo-Inhalte zu umhüllenden multidimensionalen Klanglandschaften, ohne die Integrität der Originalaufnahme zu verändern.
Am Stand von Pioneer gab Dirac einen Ausblick auf seine neueste Zusammenarbeit – die vollständige Suite von Dirac-Automotive-Lösungen, die direkt in Pioneers Integrated Sound Platform (ISP) integriert sind, einer Verstärker- und Signalverarbeitungsarchitektur der nächsten Generation, die in einem Volvo XC90 demonstriert wurde. Diese Zusammenarbeit integriert Diracs schlüsselfertige Lösungen in Pioneers Verstärkerarchitektur der nächsten Generation und ermöglicht eine konsistentere, intelligent korrigierte Klangbühne im gesamten Fahrzeuginnenraum.

Quelle: Dirac
Voyant Photonics stellt die Solid-State-4D-FMCW-LiDAR-Plattform Helium vor
Voyant Photonics hat seine Helium-Plattform vorgestellt, eine vollständig Solid-State-basierte 4D-FMCW-(Frequency-Modulated Continuous-Wave)-LiDAR-Familie, die auf einem fortschrittlichen Silizium-Photonik-Chip basiert. Die Plattform wird als Durchbruch für die nächste Generation der Sensorik in Robotik, industrieller Automatisierung, mobiler Autonomie und anderen KI-gestützten Maschinen positioniert. Im Gegensatz zu herkömmlichen LiDAR-Systemen, die auf mechanische Komponenten wie MEMS-Spiegel oder rotierende Einheiten angewiesen sind, integriert Helium ein dichtes zweidimensionales photonisches Fokalebenen-Array mit On-Chip-Strahlsteuerung, um hochauflösende 4D-Punktwolken zu erzeugen, wodurch für jedes Pixel sowohl Entfernung als auch Geschwindigkeit gemessen werden können. Das Design ist kompakt, robust und für die Massenproduktion skalierbar, da bewegliche Teile entfallen, die Zuverlässigkeit erhöht wird und auf ausgereifte Silizium-Photonik-Fertigungsprozesse zurückgegriffen wird.

Quelle: Voyant Photonics
Garmin führt Unified Cabin 2026 ein
Auf der CES 2026 stellte Garmin seine Automotive-Plattform Unified Cabin 2026 vor, die auf einem KI-/LLM-basierten Konversationsassistenten der nächsten Generation aufbaut und Multi-Intent-Interaktionen in natürlicher Sprache über mehrere Sprachen hinweg unterstützt, den Kontext für Folgeanfragen beibehält und mithilfe eines LLM-Aktionsmodells mehrere koordinierte Aktionen aus einer einzigen Anfrage ausführt. Die Plattform läuft auf einem einzigen SoC mit Android Automotive OS und ermöglicht sitzplatzbezogenes Audio- und Display-Routing, sodass Antworten den richtigen Fahrzeuginsassen erreichen, während Displays, Sensoren, Beleuchtung, Audio, RF, Digital-Key-Unterstützung, personalisierte Themes, immersive Lichtkonzepte sowie In-Cabin-Audio-/Video-Funktionen in ein einheitliches, automotive-taugliches System integriert werden, das OEMs gemeinsam entwickeln und für die Serienproduktion skalieren können. Darüber hinaus demonstrierte die Plattform ein Proof of Concept mit Integration des Meta Neural-Band-Wearables, bei dem Elektromyographie-(EMG)-Signale eines am Handgelenk getragenen Geräts subtile Fingerbewegungen erkennen, um Infotainment-Funktionen zu steuern, wodurch Gesteninteraktion neben Sprache und Touch ergänzt und die zukünftige Konvergenz von Wearables und Fahrzeugschnittstellen aufgezeigt wird.
Eine weitere Ankündigung von Garmin war die Partnerschaft mit Qualcomm für die automotive-taugliche Hochleistungsplattform Nexus, die auf der Snapdragon Elite-Plattform basiert. Nexus konsolidiert mehrere Fahrzeugdomänen wie Infotainment, digitale Instrumentencluster und ADAS in einem einzigen Rechensystem.

Quelle: Garmin
Der Automotive-taugliche Weitwinkel-Dotprojektor von trinamiX ermöglicht Gesundheits- und Sicherheitsfunktionen
Auf der CES 2026 stellte trinamiX GmbH (eine Tochtergesellschaft von BASF) einen revolutionären, automotive-tauglichen Weitwinkel-Dotprojektor (110 × 80) vor, der darauf ausgelegt ist, Gesundheits- und Sicherheitsfunktionen im Fahrzeuginnenraum grundlegend zu verändern. Durch die Kombination dieser kompakten, laserbasierten Hardware mit proprietären KI-Algorithmen und einer Nahinfrarotkamera ermöglicht das System aus einem einzigen Modul heraus ein umfassendes Spektrum an Überwachungsfunktionen. Zu den zentralen Funktionen zählen die kontaktlose, nichtinvasive Erfassung von Vitalparametern wie die Echtzeit-Herzfrequenzmessung zur Erkennung von Stress oder medizinischen Notfällen sowie eine sichere Gesichtsauthentifizierung zur Fahreridentifikation und für In-Car-Zahlungen. Darüber hinaus erhöht die Technologie die physische Sicherheit durch 3D-Abstandskartierung für eine optimierte Airbag-Auslösung sowie eine fortschrittliche Gurt-Erkennung, die mittels Materialdetektion sicherstellt, dass Sicherheitsgurte korrekt angelegt sind.

Quelle: trinamiX