• Die Galaxy-S26-Serie von Samsung verzeichnete in den ersten sechs Wochen nach Marktstart einen um 13 % höheren Absatz als die Galaxy-S25-Serie im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stiegen die weltweiten Smartphone-Verkäufe von Samsung Electronics insgesamt um 5 %, während mehrere chinesische Smartphone-Marken weiterhin eine schwache Entwicklung zeigen
  • Obwohl die Galaxy-S26-Serie in China und Japan vergleichsweise schwächere Ergebnisse erzielte, erreichte sie dank starker Verkäufe in wichtigen entwickelten Märkten wie den USA und Südkorea insgesamt ein zweistelliges Wachstum
  • Allerdings begann sich die Verkaufsdynamik ab der sechsten Woche nach Marktstart abzuschwächen, wodurch die Aufmerksamkeit darauf wächst, ob Samsung die starke Anfangsdynamik aufrechterhalten kann

Die kumulierten Verkaufszahlen der Galaxy-S26-Serie lagen sechs Wochen nach Marktstart um 13 % über denen der Galaxy-S25-Serie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig stiegen die gesamten Smartphone-Verkäufe von Samsung Electronics um 5 %, was die stabile Nachfrage auf Markenebene unterstreicht. Dies steht im Kontrast zu mehreren chinesischen Smartphone-Marken, die weiterhin mit schwacher Nachfrage zu kämpfen haben.

Wöchentliche Verkaufsentwicklung rund um den Launch der Samsung Galaxy S25- und S26-Serie

Quelle: Counterpoint Global Smartphone Weekly Sales Tracker
※ Erste Verkaufswoche der Galaxy-S25-Serie: 2. Februar – 8. Februar
※ Erste Verkaufswoche der Galaxy-S26-Serie: 8. März – 14. März (Markteinführung am 11. März)

Die Verkaufsentwicklung der Galaxy-S26-Serie zeigte deutliche regionale Unterschiede. In entwickelten Märkten wie den USA und Südkorea wurden zweistellige Wachstumsraten erzielt, was auf eine robuste Anfangsnachfrage hindeutet. In China und Japan blieb die Nachfrage dagegen hinter dem Vorgängermodell zurück. Dennoch konnte die Serie weltweit insgesamt stabile Verkaufsergebnisse zum Marktstart erzielen.

Sujeong Lim, Research Analyst bei Counterpoint Research, erklärte: „Die Galaxy-S26-Serie erzielte besonders starke Ergebnisse in Premium-Märkten mit einem hohen Anteil einkommensstarker Verbraucher und stark ausgeprägten Carrier-Vertriebskanälen. Vor allem in Märkten mit hoher Akzeptanz für KI-Funktionen fiel die erste Verbraucherreaktion positiv aus.“

Sie ergänzte: „In Märkten mit hoher Preissensibilität, starkem Fokus auf offene Vertriebskanäle oder dominanten lokalen Ökosystemen fiel die Verkaufsleistung vergleichsweise schwächer aus. Zudem begann sich das Absatzwachstum ab der sechsten Verkaufswoche abzuschwächen, weshalb genau beobachtet werden muss, ob das anfängliche Verkaufsmomentum nachhaltig bestehen bleibt.“

Jan Stryjak, Research Analyst für den europäischen Markt, erklärte: „Die starke Verkaufsentwicklung der Galaxy-S26-Serie in den ersten vier Wochen in Europa wurde vor allem vom Galaxy S26 Ultra getragen. Das S26 Ultra erreichte den bislang höchsten Anteil innerhalb der Samsung-S-Serie in Europa.“

Er ergänzte: „Das Ausbleiben einer Preiserhöhung gegenüber dem Galaxy S25 Ultra sowie die positive Resonanz auf die Privacy-Display-Funktion führten zu einem deutlichen Anstieg der Flagship-Smartphone-Verkäufe im Vergleich zum Vorgängermodell.“

Gleichzeitig wies er darauf hin: „Auch in Europa liegen die Verkaufszahlen der Galaxy-S26-Serie nach sechs Wochen weiterhin leicht über denen der Galaxy-S25-Serie. Allerdings wirken sich die zunehmenden makroökonomischen Unsicherheiten infolge geopolitischer Risiken im Nahen Osten zunehmend negativ aus. Entscheidend wird sein, ob die starke Nachfrage nach dem Galaxy S26 Ultra auch in den kommenden zwei bis drei Wochen anhält.“